Neue Heizung – Neues Glück 2015-01

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  • Erstellungsdatum 30. Januar 2015
  • Zuletzt aktualisiert 30. April 2018

Neue Heizung - Neues Glück 2015-01

Neue Heizung - Neues Glück

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie noch ein Fossil im Keller? Das neue Jahr bringt neue Anforderungen für HausbesitzerInnen, deren Heizungsanlage mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat. Bei nächster Gelegenheit wird sie der Bezirksschornsteinfegermeister darauf hinweisen, dass derartige Museumsstücke laut neuer Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) nicht mehr für den Betrieb geeignet sind. Doch keine Angst vor dem schwarzen Mann: Er ist ein Glücksbringer! Welche Optionen für GebäudebesitzerInnen beim Wechsel der Heizungsanlage bestehen und was zu beachten ist, lesen Sie in dieser Ausgabe der SolarRegion.

Darf es noch ein bisschen mehr sein? Eine neue Heizungsanlage spart  klimaschädliche Emissionen und oft auch bares Geld. Doch wer sein Haus grundlegender modernisiert, profitiert zudem vom angenehmen Wohngefühl,
beispielsweise in einem Passivhaus. Immer warme Füße und das bei guter Raumluft – das klingt verlockend. Zwei Familien und ein Unternehmen haben der SolarRegion ihre Häuser und Büros geöffnet und von ihren Erfahrungen berichtet: So lebt und arbeitet es sich im Passivhaus. Außerdem finden Sie Neuigkeiten zu verschiedenen Projekten aus der Region, zum novellierten Erneuerbare-Wärme-Gesetz, zum Thema Innendämmung sowie eine Auseinandersetzung mit der seit Jahren durch die Medien geisternden Mär vom „Dämmwahn“.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der diesjährigen Gebäude.Energie.Technik-Messe vom 27.2. bis zum 1.3. Der fesa e.V. wird dort mit einem Stand auf der Sonderfläche „Blockheizkraftwerke“ vertreten sein, gemeinsam mit den Projektpartnern des 2014 erfolgreich abgeschlossenen Projekts „Kraftwerk Wiehre“. Einen Eintrittsgutschein finden Sie auf Seite 3, das Programm ist in der Heftmitte.

Insgesamt war 2014 ein ziemlich durchwachsenes Jahr für die Erneuerbaren Energien. Agora Energiewende vermeldet in ihrer Jahresanalyse stolz, dass die Erneuerbaren 2014 die wichtigste Stromquelle in Deutschland waren und satte 27,3 Prozent zum Stromverbrauch beigesteuert haben. Gleichzeitig brach der Zubau von PV-Anlagen erneut stark ein: Nur 1.953 Megawatt PV-Leistung wurden neu installiert. Prof. Dr. Volker Quaschning analysiert in seinem Artikel, warum die Bundesregierung der Erneuerbare-Energien-Branche derart zusetzt und damit ihre eigenen Klimaschutzziele konterkariert.

Es gibt auch 2015 wieder viel zu tun, um die Energiewende voran zu bringen, denn leider kommt sie immer noch nicht von allein. Der fesa e.V. wird sich auch dieses Jahr (mit Ihrer Unterstützung) gerne wieder dafür engagieren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und ein spannendes neues Jahr.

Mit sonnigen Grüßen
Karin Jehle
Chefredakteurin

 

Gliederung

6 Neues Glück statt Trennungsschmerz
8 15 Prozent ab 2015
9 Wenn‘s von außen nicht geht…
10 Wie lebt und arbeitet es sich im Passivhaus?
12 Leitmedien auf Abwegen
13 Unterwegs mit der „Energiekarawane“
14 Innovation erleben (40):Unser Haus – Fit für die Zukunft
18 Wirtschaftsnachrichten
20 Freie Bahn für Sonnenstrahlen
21 Ein Strommarkt für die Energiewende
22 Politik News
24 Selber schuld?
26 Praxis News
28 AKKlima-Oberrhein: Wie leben mit der Hitze?
29 Erste faire Schule in Freiburg
2 Editorial
2 Impressum
4 fesa News
15 Energierätsel
30 Branchenverzeichnis

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