Notfall Wohnungsbau 2011-01

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  • Erstellungsdatum 3. Januar 2011
  • Zuletzt aktualisiert 3. Mai 2018

Notfall Wohnungsbau 2011-01

Notfall Wohnungsbau
Heizen bis der Hausarzt kommt?

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Großteil unseres Gebäudebestandes ist reif für die Intensivstation: Schlecht gedämmte Wände und undichte Fenster lassen die teuer beheizte Raumwärme nahezu widerstandslos entweichen, ineffiziente Heizkessel verbrauchen wesentlich mehr Energie als es notwendig wäre und so hei- zen wir uns fleißig ins Koma. Höchste Zeit für den Notarzt in Form von schnellen und umfassenden Sanierungsprogrammen. Die Bundesregierung spricht in ihrem Gebäudesanierungsprogramm von großen Operationen und will die Sanie- rungsrate auf zwei Prozent jährlich steigern. Die Gelder, die sie dafür bereitstellt, reichen jedoch allenfalls für ein kleines Pflaster. Da hilft nur die Selbstmedikation: Es liegt im ureigensten Interes- se von HauseigentümerInnen, in die energetische Sanierung ihrer Immobilien zu investieren. Stei- gende Energiepreise sind keine bittere Pille mehr, wenn man in einem wohlgedämmten Haus lebt. Doch vor der Behandlung empfiehlt es sich meist, die Diagnose des Hausarztes einzuholen. EnergieberaterInnen untersuchen Ihr Haus auf Herz und Nieren und können dann weitere Überweisungen veranlassen.

Unabdingbar für einen gesunden Wohnungs- bestand ist die Prophylaxe: Wer beim Neubau heute nicht nach bestmöglichen Energiestan- dards baut, produziert die Sanierungsfälle von morgen. Passiv- und Plusenergiehäuser sind fit für die Zukunft und bieten ihren BewohnerInnen ein unvergleichliches Raumklima. Informationen über die Anatomie des modernen Hauses und Behandlungsoptionen für die Pflegefälle aus dem Bestand gibt es auch dieses Jahr auf der Gebäude.Energie.Technik vom 25. bis 27. Februar 2011 in Freiburg. Der fesa e.V. ist wieder mit einem eigenen Stand vertreten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ganz besonders freuen wir uns auch, Ihnen in dieser Ausgabe der SolarRegion sechs neue fesa- Mitglieder vorstellen zu dürfen. In einer starken Gemeinschaft können wir viel für die Energie- wende in der Region bewegen. Für die nächsten Monate hat der fesa e.V. in Kooperation mit sei- nen Mitgliedern etliche Veranstaltungen geplant, die wir Ihnen auf zwei Sonderseiten (8 und 9) vorstellen möchten. Mit den fesa-Events für Mit- glieder und andere Interessierte bieten wir Ihnen Erneuerbare Energien zum Anfassen – so werden wir im März die Produktion der Solar-Fabrik besichtigen. Nach langwierigen Geburtswehen ist schließlich eine neue Energiegenossenschaft angeschoben. Die SolarBürgerGenossenschaft aus der Pfalz verlegt ihren Sitz nach Freiburg und will mit Hilfe des fesa e.V. neue Geschäftsfelder erschließen und die Energiewende voranbringen. Auch Sie können sich beteiligen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrem Haus viel Gesundheit im gerade erst begonnenen Neuen Jahr.

Karin Jehle
Chefredakteurin

 

Gliederung

10 Urbanes Leben – die Stadt der Zukunft
12 Das älteste Material der Zukunft
13 Lieber 1000 Freunde im Rücken als eine Bank im Nacken
14 Innovation erleben (25): Luginsland 2012
15 Ein Passivhaus für alle
16 „In hohem Maße blauäugig“
17 Am Ende zählt die Zufriedenheit des Kunden
18 Mobiles BHKW für Freibad und Bauhof Lauchringen
20 Wirtschaftsnachrichten
21 Eine neue Regionalität: Energie, Geld und mehr
22 Politik News
24 Parteiencheck – Landtagswahl 2011
26 Neue Energiegenossenschaft in Freiburg
28 Praxis News
30 La Lück’ de Strom
31 Car-Sharing heißt jetzt Stadtmobil
32 Ernährungsautonomie statt Hunger im Treibhaus
3 Editorial
4 Impressum
6 fesa News
8 fesa Termine
19 Energierätsel
27 Leserbriefe
33 Der Umweltfragebogen
34 Branchenverzeichni

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