
Die Wärmewende-Community – eine offene Fachplattform mit über 800 Akteur:innen aus ganz Deutschland – hat einen Offenen Brief an politische Entscheidungsträger veröffentlicht. Unterzeichnet von Fachleuten aus Kommunen, Stadtwerken, Planungsbüros und Forschungseinrichtungen richtet sich der Brief an die Verantwortlichen für die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW).
Das Problem: Antragsrückstau bremst Investitionen
Der akute Antragsrückstau bei der BEW bremst dringend notwendige Investitionen in die kommunale Wärmeversorgung aus. Klimaneutrale Wärmeprojekte können nicht starten, obwohl die technische und planerische Grundlage längst geschaffen ist – allein die Förderbürokratie verhindert den Fortschritt.
Die Forderung: Vorzeitiger Maßnahmenbeginn als Regeloption
Die Unterzeichnenden fordern eine einzige, sofort wirksame und haushaltsneutrale Korrektur: die Wiedereinführung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns auf eigenes Risiko als Regeloption. Diese Möglichkeit hat bereits existiert und wurde erst vor Kurzem abgeschafft. Ihre Wiedereinführung würde es Projektträgern erlauben, trotz laufendem Antragsverfahren mit der Umsetzung zu beginnen – ohne zusätzliche Haushaltsmittel zu benötigen.
Wer steckt dahinter?
Die Wärmewende-Community ist eine offene Fachplattform mit über 800 Akteur:innen – Planer, Ingenieure, Stadtwerke, Kommunen und Berater, die täglich an der Umsetzung klimaneutraler Wärmeversorgung arbeiten. Koordiniert wird die Community von der sinnogy GmbH, Freiburg.
Federführend für den Offenen Brief ist Dr. Harald Schäffler (Kontakt: hallo@sinnogy.de), der nicht nur Geschäftsführer der sinnogy GmbH ist, sondern auch dem Vorstand des fesa e.V. angehört.
Appell an die Fachpolitik
Die Unterzeichnenden bitten Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung, den Offenen Brief zur Kenntnis zu nehmen und die darin formulierte Forderung in ihre fachpolitische Arbeit aufzunehmen. Für Rückfragen oder ein weiterführendes Gespräch steht Dr. Harald Schäffler jederzeit zur Verfügung.
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